Männergymnastik
23 Apr 2018
06:45PM - 07:45PM

Gymnastik Bärbel (Michi)
25 Apr 2018
06:00PM - 07:00PM

Gymnastik Brigitte
26 Apr 2018
07:30PM - 08:30PM

FSG I - Simmershausen
27 Apr 2018
06:00PM -

FSG I - FT Fulda
29 Apr 2018
03:00PM -

Die Entscheidung der beiden war der Mannschaft zwar bekannt und somit keine Überraschung, dennoch war es ein herber Verlust für das Team.
Als Nachfolger für die beiden wurde Marcel Müller engagiert. Der Roßbacher, der zuletzt beim SV Steinbach als Spieler, und zuvor als Trainer bei Künzell tätig war, nahm sich dem jungen Team an und war selbst zum ersten Mal als Spielertrainer aktiv. Mit ihm kam sein Kumpane Michael Rübe, der ebenfalls lange als Spieler beim SV Steinbach tätig war.
Für die FSG II konnte man mit Marco Mattis  vom SV Gruben einen weiteren erfahrenen Spieler verpflichten.
Beide Teams waren also bestens aufgestellt für die neue Runde. Während der Saisonstart für die zweite Mannschaft eher ein wenig holprig verlief, konnte die FSG I in den ersten Spielen direkt punkten. Bereits im ersten Spiel gegen Wartenberg/ Bad Salzschlirf konnte der erste Dreier eingefahren werden. Dennoch merkte man in den darauffolgenden Spielen, dass die Kreisoberliga Mitte, wie erwartet, sportlich deutlich anspruchsvoller war als die Liga aus dem Vorjahr.
Für die FSG II dauert es bis zum 18.09.2016 bis der erste Sieg gegen Lauterbach II eingefahren werden konnte.
Anfang Oktober ging es für beide Teams zum langersehnten Derby nach Burghaun. Für die FSG II war es leider ein bescheidener Tag, da man leider mit 1:6 regelrecht überrollt wurde.
Dafür drehte die FSG I den Spieß im Anschluss um und schlug Burghaun I souverän und verdient mit 2:0 am eigenen Oktoberfest.

Am Ende der Hinrunde Mitte November sah es für die zweite Mannschaft nach wie vor nicht besonders rosig aus. Die FSG I überwinterte ebenfalls in der unteren Tabellenhälfte. Schaute man sich jedoch den Punkteabstand zwischen den Teams an, wäre es mit nur einem Sieg möglich gewesen, von einem Abstiegs- auf einen einstelligen Tabellenplatz zu klettern.

Im neuen Jahr starteten wir zeitig mit der Vorbereitung, da allen bewusst war, dass für beide Mannschaften eine anspruchsvolle Rückrunde anstand. Schaute man sich unsere Statistik an, war deutlich zu erkennen dass unser größtes Defizit in der Offensive lag. Auch wenn jetzt mal wieder 2€ ins Phrasenschwein wandern – ohne Tore gewinnt man keine Spiele. Daran galt es in jedem Fall zu arbeiten.
Neben den gewohnten 4-5 Trainingseinheiten pro Woche gab es 5 Wochen lang montags eine kleine Gymnastikeinlage, betreut von Johanna Mihm-Poppert, die den ein oder anderen aus unseren Reihen, vor allem diejenigen über 1,90m, an ihre körperlichen Grenzen und sogar darüber hinaus brachte.
Der Start in die Rückrunde war leider wieder ziemlich holprig. Im ersten Spiel gab es direkt eine 1:4 Klatsche in Künzell, während die zweite Mannschaft mit einem spielfreien Sonntag in die Rückrunde startete.
In den darauffolgenden Spielen brachten wir Großteils gute Leistungen, schafften es jedoch leider nur selten etwas daraus mitzunehmen. Gegen Hünfeld verspielte man eine deutliche und verdiente Führung und musste sich mit einem Punkt zufrieden geben, gegen Pilgerzell schenkte man das Spiel durch einen Elfmeter in der 85. Minute her und geht sogar leer aus. Dafür gewann man eine Woche später gegen den Tabellenvierten aus Steinau souverän und verdient mit 2:0. In der Folgewoche schenkte man ein gutes Spiel gegen Dipperz erneut durch einen späten Elfmeter her. Es war also sehr schwer eine Regel aus dem ganzen zu machen und vor allem war es schwierig abzuwägen woran es lag, dass wir keine Konstanz in unsere Leistung bringen konnten.
Anfang April war es dann wieder Zeit für das Gemeinde-Derby gegen Burghaun. An Motivation durfte es an diesem Tag bei keinem gefehlt haben. Diesmal machte es uns die zweite Mannschaft vor wie es gehen sollte – der erste Derbysieg an diesem Tag wurde mit einem 2:1 Sieg eingetütet.
Doch trotz allem hatten wir an diesem Tag genau das umgekehrte Szenario wie in der Hinrunde.
Das Derby der ersten Mannschaft war von beiden Seiten ein äußerst schwaches Spiel, in dem es Burghaun durch zwei Fehler unsererseits auch noch gelang als Sieger vom Platz zu gehen.
Diese Niederlage war nicht nur bitter weil es ein verlorenes Derby war. Es kostete uns auch wichtige Punkte gegen einen direkten Tabellennachbarn.
Nach diesem Spiel war ein Punkt erreicht, an dem etwas passieren musste. Und die Verantwortlichen der FSG Fußballabteilung haben auch zeitnah gehandelt. Um noch einmal einen neuen Impuls in die Mannschaft zu bringen trennte man sich von Trainer Marcel Müller, und verpflichtete dafür den einheimischen Andreas Schmier.
Es war eine anspruchsvolle Aufgabe die sich der ehemalige Trainer von Hessen Hersfeld annahm, doch das war ihm bewusst.
Von Beginn an wusste er an welchen Schrauben er drehen wollte und musste. Er betonte ebenfalls von Anfang an dass er die Arbeit seines Vorgängers auf keinen Fall in Frage stelle oder anzweifle, sondern dass es manchmal einfach an der einen oder anderen Stelle einer Veränderung bedarf.
Vor dem ersten Spiel unter dem neuen Trainer gab es leider erneut einen kleinen „Rückschlag“.  Obwohl er nach dem Trainerwechsel zuerst zugesagt hatte zumindest die ersten Spiele unter dem neuen Trainer zu bestreiten, machte sich einer unserer Neuzugänge 1,5h vor Anpfiff des Horas-Spiels einfach aus dem Staub, und ließ das Team einfach kommentarlos sitzen. Mit Teamgeist hatte das nichts zu tun, was den Verlust im Nachgang jedoch deutlich geringer hielt.
Leider konnten wir auch aus dem Horas Spiel nichts mitnehmen, obwohl hier definitiv mindestens ein Punkt verdient gewesen wäre.
Auch in den darauffolgenden Spielen schafften wir es nicht ganz eine konstante Leistung zu bringen, Spiele wie gegen Elters zeigten uns jedoch was möglich ist wenn wir das abliefern was wir können.

Der Spielplan gab es her dass wir es in den letzten Spielen definitiv selbst in der Hand hatten wo die Reise hingeht. Da wir noch gegen mindestens 3 abstiegsgefährdete Teams antreten mussten, wussten wir um was es ging. Und wir schafften tatsächlich es umzusetzen. Außer gegen Michelsrombach räumten wir am Ende alles ab, die letzten Spiele sogar ohne Gegentreffer.
Das Saisonfinale gegen Gersfeld stellte in dieser Serie definitiv die Krönung dar, da dort wirklich jeder am Limit spielte und für das gemeinsame Ziel kämpfte.
Am Ende ging das ganze nochmal gut. Das haben wir uns erkämpft und verdient. Wir sind eine sehr junge Truppe, die diesen holprigen Weg vielleicht gebraucht hat um wach zu werden. Aber jetzt konnte man sehen was möglich ist wenn jeder das tut was er kann. Daraus sollten wir lernen, und da bin ich guter Dinge.
Betrachtet man die ganze Saison ist es an vielen Stellen beeindruckend zu sehen wie sich einzelne Spieler und das ganze Team entwickelt haben. Einzelne Namen zu nennen ist an dieser Stelle eigentlich nicht angebracht, da es jeder verdient hätte erwähnt zu werden. Schaut man an dieser Stelle jedoch beispielsweise auf einen Jonas Mihm, der quasi vom Bankwärmer zum Stamm-Innenverteidiger mutiert ist. Oder auf einen Jonas Dittmann, der in jedem Spiel auffällt, sich in jedem Spiel die Seele aus dem Leib läuft und bis zum Umfallen kämpft, und sich kürzlich endlich mal selbst dafür belohnen konnte, dann haben es die Jungs definitiv verdient hier genannt zu werden. Nicht vergessen und vor allem nicht für selbstverständlich nehmen sollte man ebenfalls Julian, der uns mit seinen Paraden bereits einige Punkte festgehalten hat. Weitermachen kann man mit unseren Power-Außen Eddi und Marius, für die es grundsätzlich nur Vollgas gibt. Oder mit Manuel, der zum Saisonende mal wieder still und heimlich beweisen konnte, dass es sich auszahlt unter der Woche am Trainingsplatz zu stehen. Über die alten Hasen wie Roman, Dominik, Magnus (an dieser Stelle nochmal gute Besserung!) und unseren Kapitän Patrick muss ich denke ich nicht mehr viele Worte verlieren. Blickt man nach vorne hat man u.a. mit Tim und Max auf jeden Fall noch mindestens zwei heiße Eisen im Feuer. Schaut man sich die zweite Mannschaft an, kann man guten Gewissens sagen dass man damit ein solides Fundament hat. Dort findet man eine gute Mischung aus jungen Spielern, und älteren, erfahreneren die ihnen zeigen wie der Hase läuft.
Nun habe ich es doch getan & habe einzelne Namen genannt. Es sei mir verziehen dass ich nicht jeden nenne, denn in Summe steht hier das Team. Und das ragt bei uns heraus. Wir haben diese Saison gesehen dass es nicht reicht sagen zu können dass wir ein geiles Team sind. Aber wir haben am Ende genauso bewiesen dass wir auch zeigen können dass es so ist. Das sollten wir definitiv ins nächste Jahr mitnehmen.
Am Ende bleibt nur noch Danke zu sagen. Vor allem allen Verantwortlichen und Freiwilligen die dafür sorgen, dass sonntags in Langenschwarz und Rothenkirchen gespielt und gespeist/getrunken werden kann. Außerdem den Zuschauern und Fans die uns jeden Sonntag begleiten.
Großer Dank geht natürlich auch an On, der trotz eigentlichem Karriereende bis zum Ende der Saison dabei war. An Johanna, die sich zu jeder Zeit um unsere Pflegefälle und Verletzten gekümmert hat. An Timo, der wie jedes Jahr die zweite Mannschaft in Schacht hält und fast jede Woche das beinahe unmögliche möglich macht. Und letztendlich an Andi Schmier, der sich dieser sicherlich nicht einfachen Aufgabe hingab, und sie mit vollem Erfolg ausgeführt hat. Aus der, wenn auch kurzen, Zeit mit dir werden vor allem die jungen Spieler sicher einiges mitnehmen können. Danke!

Das soll´s gewesen sein. Schöne Sommerpause, bis nächste Saison!